Pferdehusten
Bei uns ja, nicht aber bei unseren Pferden!
Wer glaubt man könne mit ein paar Mittelchen bei einem Pferd auch wieder alles ins Lot bringen irrt sich gewaltig!
Durch meine jahrelange Erfahrung in der Tiermedizin weiß ich, die Atemwege unserer geliebten Vierbeiner funktionieren weitaus komplizierter als die von uns Menschen. Wenn ich hier ins Detail gehen würde mit „Oberen Atemwegen, tiefen Atemwegen" etc wäre ich lange beschäftigt, und dies wäre kein Fachbeitrag, sondern ein Buch. Zur Ver-deutlichung: Ein Pferd bewegt pro Tag in Ruhephase ca. 100.000 Liter Luft. Während der Arbeit kann sich das Atemvolumen pro Atemzug auf das vierfache steigern, das Pferd bewegt somit bis zu 1.500 Liter Luft pro Minute.
Ein Pferdehusten ist der am weitesten verbreitete stille Mörder unserer Pferde und die häufigste Ursache für eine dauernde Reituntauglichkeit, denn wenn man die ersten Anzeichen übersieht, ist es schnell zu spät und der Husten wird chronisch.
Was kann der besorgte Pferdehalter tun, um es erst gar nicht soweit kommen zu lassen?
Die häufigsten Ursachen für Atemwegsprobleme sind falsche Haltungsbedingungen.
Gut gemeint, jedoch kontraproduktiv ist folgende Annahme:
Türen und Fenster zu, damit es im Stall schön warm ist und das Pferd nicht friert.
Falsch. Pferde können aufgrund ihrer Evolutionsgeschichte ausgezeichnet mit trockener, kalter Luft leben, nicht aber im feuchtwarmen Klima. Um das Boxenklima zu verbessern, empfiehlt sich der Einsatz von SPEED BIO-AIR-FRESH. Die darin enthaltenen, ausgesuchten ätherischen Öle wirken wohltuend auf die Atemwege.
Zwischen Außentemperatur und Stalltemperatur sollte daher möglichst kein merklicher Un-terschied bestehen. Daher stets für gute Belüftung sorgen, Z u g l u f t jedoch unbedingt vermeiden, da sie in jedem Fall schädlich ist. Also beispielsweise vermeiden, gegenüberliegende Fenster bzw. Türen zu öffnen. Abhilfe schaffen lässt sich auch durch Lamellenvorhänge.
Es versteht sich von selbst, dass artgerechte Pferdehaltung auch bedeutet, dass unsere Vierbeiner täglichen Auslauf und frische Luft brauchen. Täglicher Koppelgang für mehrere Stunden sollte kein Luxus sein.
Bewegung bedeutet jedoch auch und vor allem kontrollierte Bewegung unter dem Reiter.
Dabei gilt: lieber ein Ausritt als eine Stunde in der Reithalle. Selbst wenn der Staub des Hallenbodens für das menschliche Auge nicht sichtbar ist, belastet er doch die empfindlichen Atemwege der Pferde.
Ein intaktes Immunsystem ist des Pferdes schärfste Waffe im Kampf gegen den Husten.
Nicht zu unterschätzen ist in diesem Fall die Qualität des täglichen Futters.
Wichtigste Grundregel: Heu und Stroh müssen staubfrei sein. Notfalls Heu gut wässern!
Heu muss permanent auf Pilzsporen und Schimmel kontrolliert werden. Wer am Futter und den Futterzusätzen spart, spart in jedem Fall am falschen Ende! Der Tierarzt ist mit Sicherheit die teurere Alternative.
Um das Immunsystem nachhaltig zu stimulieren, sollte bereits im Vorfeld ein adäquates
Mittel eingesetzt werden. Beste persönliche Erfahrungen habe ich hier bei meinen Sport-pferden mit SPEED SPURIVIT gemacht. Die komplexe Wirkformel aus immunstimulieren-den Kräutern wirkt ganzheitlich auf den Organismus des Pferdes.
Bewährt hat sich auch eine Kur mit den KRÄUTERN FÜR ATEMWEGE aus der SPEED Kräuterapotheke, die ich im wöchentlichen Wechsel mit SPEED AVIMIX anwende.
So gerüstet sollten unsere Pferde gut durch den Winter kommen!
Mit herzlichem Gruß
Ihr / Euer Bernd Leppich
Bernd Leppich, erfolgreicher Reiter, Trainer und Züchter mit mehrjähriger Erfahrung in der Entwicklung un im Vertrieb tiermedizinischer Produkte.